Berufsorientierung für Jugendliche

Zur Übersicht Clemens Muth | 02. Februar 2019

Wer keine Orientierung, keinen Kompass hat, tut sich schwer, den richtigen Weg zu finden. Das klingt platt, stimmt aber. Und: Jeder Mensch ist einzigartig und bringt einen individuellen Mix an Eigenschaften, Begabungen und Motivationen sowie Kompetenzen (allgemeine und spezifische) bzw. Schlüsselqualifikationen mit. Die wichtige Frage, die sich Jugendliche daher stellen sollten, ist: Was liegt mir besonders? Dabei geht es weniger um Fachgebiete, also auch nicht um spezielle Tätigkeiten, wie es leider etliche angebotsorientierte Berufsratgeber und Tests vorgeben. Auf einer Meta-Ebene sollten Jugendliche sich fragen:

  • Mag ich es, in ein Themengebiet so tief einzutauchen, bis ich alles darüber weiß? Das deutet darauf hin, dass man ein guter Spezialist, eine gute Spezialistin ist.
  • Ist es mir lieber, mich mit vielen Themen auszukennen, und fällt es mir leicht, Menschen anzuleiten? Dann liegt einem vielleicht die Laufbahn einer Führungskraft.
  • Ist es mir wichtig, immer den Überblick zu behalten und alles sorgsam zu planen und durchzuführen? Das sind typische Eigenschaften, die ein/e Projektleiter/in braucht.

Diese Herangehensweise wird m. E. zu wenig praktiziert. Aus meiner subjektiven Erfahrung heraus und aufgrund von Beobachtungen in meinem Umfeld habe ich daher das Buch “Finde raus, was du drauf hast! Der persönliche Berufs-Checkup für Jugendliche” mit verfasst: Das Buch motiviert Jugendliche und hilft ihnen dabei, ihre Potenziale zu entdecken und ihr individuelles Profil einzuschätzen. Je früher sie damit beginnen, um so eher wird es ihnen gelingen, einen gut zu ihnen passenden Beruf zu finden.