Gruppenarbeit

Zur Übersicht Anne Scheller & Clemens Muth | 13. April 2019

Lernen kann – sowohl beim selbstständigen Lernen zuhause wie in der Schule – in Einzelarbeit, in Partnerarbeit oder in Gruppen erfolgen. Alle drei Sozialformen haben Vor- und Nachteile.

Das Lernen in der Gruppe ist besonders hilfreich, wenn komplexe Probleme gelöst oder schwierige Zusammenhänge verstanden werden müssen, wie es beispielsweise in naturwissenschaftlichen Fächern der Fall ist. Hierbei profitieren die Lerner vom Verständnis der anderen beziehungsweise sie festigen ihr Wissen beim Erklären.

Lerngruppen sollten in der Regel nicht größer als etwa vier bis fünf Personen sein. Das garantiert, dass kein Lerner mit seinen individuellen Bedürfnissen oder Stärken zu kurz kommt (Persönlichkeit).

Ganz nebenbei ist das Lernen in der Gruppe immer auch ein gutes Training der sozialen Kompetenzen. Man lernt anderen zuzuhören, Rücksicht zu nehmen, seine eigene Meinung zu vertreten und vieles mehr, was im Umgang mit anderen Menschen für das ganze Leben wichtig ist.